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Pinterest-Guide für Anfänger

Pinterest ist kein soziales Netzwerk, sondern eine visuelle Suchmaschine die ähnlich wie Google funktioniert, nur mit Bildern. Mittlerweile gehört Pinterest zu den beliebtesten Marketing-Plattformen der letzten Jahre.

Mit rund einer Million Nutzer hat sich Pinterest auch in der Schweiz etabliert und dient für fast jedes Thema als Informationsquelle.

Auf Pinterest können Unternehmen und auch Selbständige ihre Marke etablieren, den Traffic auf der Webseite erhöhen, mehr Verkäufe erzielen oder weitere Kunden gewinnen.

In diesem Beitrag klären wir auf, warum sich Pinterest von den sozialen Netzwerken unterscheidet und wie Pinterest eigentlich funktioniert.

Was ist Pinterest für eine Plattform?

Pinterest setzt sich zusammen aus den beiden englischen Wörtern „Pin“ (Anstecknadel) und „Interest“ (Interesse). Pinterest ist auch heute noch eine der beliebtesten Plattformen für Online Marketing.

Pinterest ist eine visuelle Suchmaschine, die zur Inspiration dient. Nutzer können verschiedenes suchen und danach auf einer Ihrer Pinnwand merken. Thematisch ist eigentlich fast jedes Thema vertreten.

Wie unterscheidet sich aber Pinterest von anderen Plattformen, wie zum Beispiel Instagram?

Die Unterschiede

Instagram basiert auf atemberaubenden Bildern und Videos. Die neusten Bilder werden nach Interessen des Nutzers im Explore- oder dem eigenen Feed ausgespielt und verschwinden auch schnell wieder, da immer neue Beiträge dazu kommen. Instagram lässt keine Suche mit Keywords zu, bei Pinterest hingegen erhältst du mit einem Suchbegriff eine grosse Ansammlung an passenden Beiträgen.

Bei Pinterest definierst Du selber, mit der Eingabe der sogenannten Keywords, nach was du suchen willst. Auch Pinterest merkt sich, nach was du gesucht hast und spielt somit ähnliche Pins in deinem Smart-Feed aus. Jedoch siehst du nicht nur die neusten Pins, sondern diejenigen die am besten zu deiner Suchanfrage passen.

Pinterest ist darauf ausgelegt, dir Informationen immer wieder zu zeigen, während die bei Instagram gesehenen Bilder schnell wieder verschwinden, sobald neue Beiträge hinzukommen. Die verschiedenen Pins auf Pinterest sind alle an eine Webseite oder einen Blog geknüpft und somit langfristig für jeden zugänglich.

Pinterest ist nicht wie bei Google auf eine exakte Suche ausgerichtet, sondern es steht das entdecken anhand visueller Informationen im Vordergrund. Bei Pinterest ist visuell alles hübsch aufbereitet und erinnert somit an eine Art modernes und digitales Lesezeichen.

Und ja, auch bei Instagram können Beiträge gespeichert werden, jedoch ermöglichen diese Beiträge keinen Traffic auf deiner Webseite.

Beide Plattformen funktionieren total unterschiedlich und bringen Unternehmen somit auch einen unterschiedlichen Nutzen.

Lohnt sich Pinterest für mein Unternehmen?

Pinterest ist eine tolle Möglichkeit den Traffic auf deiner Webseite zu steigern. Mit der richtigen Strategie lohnt sich Pinterest für jedes Unternehmen und auch für jede Nische.

Pinterest-Nutzer sind auf der Suche nach neuen Ideen und möchten sich Inspiration holen. Mit einer durchdachten Strategie und tollen Blogartikeln kannst du die Kundenbindung erhöhen. Auch neue Marken können auf der Plattform punkten, da 95% der Suchanfragen nicht mit einem Branding in Verbindung stehen.

Wenn du die richtige Strategie hast, kann Pinterest zur wahren Traffic-Rakete für dein Unternehmen werden. Ein einzelner Pin hat eine Halbwertszeit von knapp vier Monaten und kann somit über mehrere Wochen, Monate oder sogar Jahre für Klicks auf deine Webseite sorgen.

Pinterest eignet sich auch hervorragend um auch deine Verkäufe zu steigern. Eine Studie hat ergeben das fast 90% der Nutzer auch aktive Käufer sind. Auch die zuletzt gelaunchten Werbeanzeigen, die seit 2019 auch auf Pinterest geschaltet werden können, erhöhen deine Conversions.

Wie richte ich Pinterest ein?

Die Anmeldung auf Pinterest ist kostenlos und in weniger als fünf Minuten erledigt. Du brauchst nur eine E-Mail-Adresse und ein Passwort. Du kannst dich aber auch mit deinem Facebook- oder Google-Account anmelden.

Nach der Anmeldung solltest du deinen Account auf Business umstellen, damit du diesen als Marketing-Kanal optimal verwenden kannst. Grundsätzlich funktioniert dein Unternehmensprofil genauso wie ein privater Account, jedoch hast du die Vorteile von Pinterest Analytics. In den Analytics kannst du die Erfolge deines Accounts und den einzelnen Pins messen. Du siehst welche Pins die beliebtesten sind und welche Pinnwände am meisten von deiner Zielgruppe angeschaut werden.

Des Weiteren brauchst du ein Unternehmensprofil, wenn du auf Pinterest Werbeanzeigen schalten möchtest.

Webseite verifizieren

Als erstes solltest du deine Webseite verifizieren. Deine Webseite kannst du ganz einfach in den Einstellungen hinterlegen und musst diese einmal verifizieren lassen, damit du später Analytics nutzen kannst.

Pinnwände erstellen

Erstelle verschiedene Pinnwände, diese brauchst du, um später deine eigenen Pins darauf zu pinnen und zu sortieren. Eine Pinnwand erstellst du, indem du oben rechts auf das + klickst und dann Pinnwand wählst.

Beschrifte deine Pinnwände mit Bedacht und überlege dir, nach was du suchen würdest. Denk daran, bei Pinterest dreht sich alle um Schlüsselwörter, die sogenannten Keywords.

Pins erstellen

Jetzt bist du bereit deine ersten Pins zu erstellen und auf deine Pinnwände zu verteilen. Achte darauf, dass deine Pins zum jeweiligen Thema der Pinnwand passen. Sollte dies nicht sein, erstelle lieber eine weitere Pinnwand, oder arbeite mit Unterkategorien.

Einen Pin erstellst du, indem du oben rechts wieder auf das + klickst und Pin auswählst. Lade deine erstellte Grafik hoch, ergänze den Pin mit Text und deiner Ziel-URL und weise den Pin der richtigen Pinnwand zu. Fertig.

Rich Pins

Damit deine Pins optimal ausgespielt werden, empfiehlt sich die Rich Pins für deine Domain zu aktivieren. Rich Pins sind eigentlich auch ganz normale Pins, diese zeigen aber mehr Informationen für einen Nutzer an. Rich Pins tauchen in den Suchergebnissen weiter oben auf und erzeugen mehr Interaktionen.

Grafiken für Pinterest erstellen

Der Feed in Pinterest ist in Spalten angeordnet, daher solltest du Grafiken im Hochformat (2:3) in einer Auflösung von 1000 x 1050px erstellen.

Die Pins sollten visuell ansprechend sein, optimal ist ein Mix aus Bild und Text, so dass man auf den ersten Blick erkennt um was es bei deinem Pin geht. Weiter solltest du auch auf dein Branding achten und somit ein Wiedererkennungswert schaffen. Lege dir ein paar Vorlagen an, die zu deiner Marke passen und erstelle Pins mit einem wiederkehrenden Muster, damit diese deinem Unternehmen oder deiner Marke zugeordnet werden können.

Neben den Standard-Pins kannst du auch Karussell-Pins, Video-Pins oder Story-Pins erstellen. Für den Anfang und um deine Pinnwände zu füllen, empfehlen wir mit normalen Pins zu starten, danach hast du genug Zeit um alle weiteren Features auszuprobieren.

Wie viel soll ich pinnen?

Von Pinterest selber werden 20-30 Pins pro Tag empfohlen. Mindestens sollten es aber 5 sein, wenn du auf Pinterest erfolgreich sein willst.

Jetzt fragst du dich sicherlich: Wie soll das gehen, muss ich 30 Blogposts am Tag schreiben?

„Nein“ musst du nicht. Es empfiehlt sich pro Blog Post mindestens fünf verschieden Pins zu erstellen. Wenn du mehr schaffst, umso besser. Tausche Bilder oder den Text und erstelle mehrere Pins für denselben Blog Post einfach mehrmals. So siehst du auch, was funktioniert und welche Formate besser ankommen.

Pinne nicht alles zur gleichen Zeit. Es ist besser deine Pins über den Tag verteilt zu planen und so immer für frischen Content zu sorgen.

Weiter kannst du auch Pins mit fremden Inhalten teilen, von Pinterest wird aber empfohlen möglichst viele eigene Inhalte zu pinnen.

Übrigens kannst du auch Pins für alte Blog Post erstellen, auch diese werden von Pinterest als frisch gewertet.

Du wirst schnell merken, wenn du mal begonnen hast, macht Pinterest echt viel Spass. Hab ein wenig Geduld, wenn du am Ball bleibst, werden sich bald die ersten Ergebnisse zeigen.

von Laura Meier | © FirstMedia Solutions GmbH

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